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geboren am 22.11.1958 in Neuhaus im Triestingtal Bez. Baden / Niederösterreich Als Junge von ca. 10 Jahren war ich fasziniert von der Kamera meines Vaters - soweit ich mich erinnern kann, war es eine Agfa 6X6 Sucherkamera. An diese durfte ich aber nicht ran und so legte das Christkind eine Kodak Instamatik unter den Weihnachtsbaum. Nun konnte ich endlich selber fotografieren - in bescheidenem Rahmen, denn das Taschengeld gab nicht endlos Filmaterial her. So war ich vom ersten Moment an gezwungen zu überlegen, wann ich den Auslöser drücke und nicht einfach draufloszuschießen. 1973 begann ich eine Drogistenlehre und kam so erstmals beruflich mit Fotografie in Kontakt. Mit den ersten Ersparnissen kaufte ich eine gebrauchte Minolta SRT100. Jetz ging es richtig los - es folgten ein Teleobjektiv und ein Blitzgerät (natürlch auch aus 2. Hand). Bald stieg ich auf Diafilm um, weil ich meine Bilder einfach groß an der Wand sehen wollte. Es dauerte nicht lange, und ein Freund hatte mich mit dem Dunkelkammervirus infiziert. Es folgten zahllose Nächte am Dachboden meines Freundes, der zum Fotolabor umgebaut war. 1977 wechselte ich nach dem Berufsabschluß zu Foto Niedermeyer und sollte dort acht Jahre verbringen. Meine SRT100 war inzwischen nicht mehr das Maß aller Dinge und ich wechselte zur Marke meines Freundes und kaufte mir eine Nikon FM; die leistete gute Dienste und mußte dann der F3 weichen, als diese in den Handel kam. Um diese baute ich mir ein feines System zusammen, welches mich über zwei Jahrzehnte durch Dick und Dünn um die halbe Welt begleitete. Auf meinen zahlreichen Reisen entstanden nicht nur Natur- und Landschaftsaufnahmen, auch die Menschen fremder Kulturen wurden immer wieder zu meinen Motiven. Zuhaus war ich inzwischen der Fotograf für diverse Anlässe im Freundes- und Familienkreis und etwas Zeit blieb auch noch zum Experimentieren in den verschiedensten Diszipinen der Fotografie (an Gerätschaft dazu mangelte es ja dank meines Berufes nicht) 1985 verschlug es mich in die IT-Branche; bald kamen die ersten Personalcomputer auf den Markt und eine neue Ära in der EDV-Welt brach herein. Bis auf Autofocus gab es bislang nichts, was mir abging und zwischzeitlich waren die Digitalkameras im Anmarsch. Argwöhnisch erstand ich vorerst eine kompakte Canon S45 und sammelte erste Erfahrungen mit dem digitalen Medium. Inzwischen ist daraus eine Nikon D700 geworden und die Digitalfotografie macht mehr Spaß den je. Ich lasse mich nicht gerne auf einen bestimmten Bereich der Fotografie festlegen, sondern nutze die vielfältigen Möglichkeiten dieses Mediums. Fotos von Reisen mitzubringen, gehört immer noch zu meinen Themen, doch zuhause möchte ich mich nun verstärkt mit Menschen und ihren Gefühlen, Träumen, Ängsten und Sehnsüchten fotografisch auseinandersetzen. Ein weiterer neuer Schwerpunkt ist die Studiofotografie, wo man völlig losgelöst von allen äußeren Einflüssen, seine eigenen Bildwelten gestalten kann und nichts dem Zufall überlassen wird. |